Wie oben schon beschrieben geht es um meine Geschichte. Ich habe mich entschlossen sie euch zu erzählen, weil ich diese ungerechtigkeit nicht einfach so hinnehmen möchte. Ich war damals 16 Jahre, meine große Schwester machte gerade eine Trennung durch. Ihr Ex Freund hatte sie mit einer verheirateten Frau betrogen. Ich tat alles um sie zu trösten und war für sie da so gut ich konnte. Meine Schwester ist vier Jahre älter als ich und eines Tages lud unsere 17 Jährige Nachbarin meine große Schwester ein mit ihr auszugehen. Meine Schwester sagte zu. sie gingen in einem Club, dort verliebte meine Schwester sich in einem Typen mit blonden Haaren. Sie gingen aus, aber das Date lief nicht so gut. Eines Tages bekam sie einen anruf. Es war der Türsteher von dem Club in den sie mit der 17 Jährigen Nachbarin war. Er hatte die Nummer von dem Typen mit dem sie aus war und lud sie zu einem Date ein. Zuerst war sie sich unsicher ob sie den Typen wirklich Daten sollte, denn er war 10 Jahre älter wie sie und zudem aus der Türkei und meine Schwester mochte Türken nicht so gerne. Schließlich entschloss sie sich doch mit ihm auszugehen. Das Date lief gut, meine Schwester jedoch war sich immer noch unsicher ob sich daraus wirklich eine Beziehung entwickeln würde. Nach einigen Dates waren die Zweifel auf einmal wie weggeblasen und meine Schwester verliebte sich in den Typen und er sich in sie. Nach ein paar Tagen nachdem sie zusammen gekommen waren stellte sie ihren neuen Freund uns allen vor. Er war sehr nett so schien es alle kamen gut mit ihm aus. Sogar meine Mutter die eine abneigung gegen das Männliche Geschlecht pflegte mochte ihn. Meine kleinen Geschwister vergötterten ihn. Eine Zeit lang lief alles gut, bis kurz vor Weihnachten. Er bat mich mit ihm ein Weinachtsgeschenk für meine Schwester zu suchen, ich willigte ein. Als wir mit dem Geschenke einkaufen zu ende waren lud er mich zu sich ein und ich dachte mir nichst dabei. irgendwann mal fragte er mich ob er mich massieren solle und was ist bei einer Massage schon einzuweden doch falsch gedacht. Er massierte mich an den Schultern, doch er ging immer weiter runter, anfangs war es nur mein Rücken, doch plötzlich begann er meine Brust zu massieren. Ich begriff nicht so recht was er da tat, da ich noch keine Sexuellen erfahrungen hatte, auch wusste ich nicht wie es dazu kam oder wie es funktionierte. Meine Eltern halten Geschlechtsverkehr für was schlimmes und wurde deswegen nie aufgeklärt. Wieder zuhause war ich ganz verängstigt und verwirrt ich wusste nicht was ich tun sollte. Meinen Eltern oder meiner großen Schwester was davon zu erzählen war ausgeschlossen. Ich konnte doch nachdem sie so glücklich war ihr das nicht antun außerdem was wäre wenn sie mir nicht glauben und was ist wenn ich das falsch vertsanden habe was er da getan hat. All das schoss mir durch den Kopf und ich unternahm zunächst gar nichts. Am nächsten Tag kam der Freund meiner Schwester zu uns nach Hause um sie zu besuchen. Meine Schwester wollte Joggen gehen bat mich den Hund mitzunehmen und dann sagte ihr Freund aufeinmal er wolle auch mitgehen. Ich wusste nicht was ich sagen sollte und so gingen wir in den Wald. Als meine Schwester los rannte und nicht mehr zu sehen war bat der Kerl mich auf einmal stehen zu bleiben. Ich blieb stehen. Er kam langsam auf mich zu und ich wusste nicht was tun, es war weit und breit niemand zu sehen. Als er vor mir stand begann er seine Hand in meine Hose zu stecken und fing an mich zu berühren und zu reiben. Ich bat ihn aufzuhören und zu meinem Glück tat er es dann auch. Erleichtert wieder zu Hause angekommen zu sein verkroch ich mich schnell möglichst in mein Zimmer. Es schossen mir wieder die gleichen Fragen wie beim ersten mal durch den Kopf und wieder wusste ich nicht was ich tun sollte. Als meine große Schwester Duschen gegangen ist kam ihr Freund auf einmal in mein Zimmer. Er drückte mich an die Tür damit ich ihn nicht entwischen konnte, um mich zu wehren petzte ich ihn, daraufhin kniff er mir in meine Brust. Er riet mir mich nicht zu wehren denn sonst würde er mir große schmerzen zu fügen und er meinte ich könne ruhig schreien. Ich schrie so laut ich konnte niemand kam. Ich musste mich meinen Schicksaal fügen. Er berührte und küsste mich dabei sagte er immer das es mir gefalle, stattdessen war ich den Tränen nahe. Nachdem meine Schwester aus der Dusche kam sagte er sodass sie es auch hören konnte das er mich am nächsten Tag von der Schule abhole. Voller angst vor schlimmeren ging ich am nächsten Tag in die Schule. Nach der Schule fuhr ich allerdings mit dem Bus nachhause entschlossen es meiner Familie endlich zu beichten. Zuhause angekommen saß der Typ neben meiner Schwester auf der Couch. Ich stand erst einmal ganz versteinert da, als ich mich wieder gefasst habe ging ich schnell in mein Zimmer und wartete das er mit meiner Schwester endlich verschwinden würde. Sie gingen aus. Als sie endlich fort waren ging ich in das Schlafzimmer meiner Eltern, wo meine Mutter gerade die Wäsche zusammenlegte. Ich ging schüchtern hinein und sagte meiner Mutter ich müsse ihr was sagen. Zuerst bekam ich kein Ton heraus vor angst, dann fing ich an weinend zu stottern, solange bis sie alles begriffen hatte. Wovor ich mich am meisten fürchtete geschah, denn die erste Reaktion meiner Mutter war mich als lügnerin zu beschuldigen. Nachdem ich ein paar mal auf sie einredete entschied sie mir doch glauben zu schenken. Meine Mutter griff sofort zum Telefon und rief meine Schwester an die mit ihrem Freund gerade aus war. Meine Schwester stellte ihn sofort zur rede und natürlich erzählte er ihr eine ganz andere Geschichte. Sie sprach Wochenlang kein wort mehr mit mir. Eines Tages stand sie in in der Tür und sagte die Worte die mir mein Herz brechen sollten, sie sagte ich sei ihre Schwester und sie liebe mich doch sie würde mir kein Wort von dem glauben was mir angetan wurde. Ab da änderete sich mein Leben für immer Der Freund meiner Schwester durfte zwar nicht mehr zu uns ins Haus aber er durfte vor unsere Tür ausflüge mit meinen kleinen Geschwister machen und ständig hörte ich seinen Namen. Ich ertrug das alles nicht der Gedanke das meine große Schwester mit so einem Typen zusammen ist und das Wissen das meine kleinen Geschwister trotz allem in seine nähe durften zerissen mich. Nacht für Nacht weinte ich mich in den Schlaf, eigentlich flossen fast die ganze Zeit meine tränen, jedoch so das meine Familie nichts davon merkte. Ich entschloss mich meine Mutter zu bitten mit meiner Schwester zu reden und zwar das wenn sie mit meinen kleinen Geschwistern was unternehmen wollte, dann ohne ihren Freund. Meine Mutter antwortete mir, indem sie mich anschrie, sie wolle meine große Schwester nicht verlieren und sie ist doch ihr wunschkind. An diesem Tag zerbrach mir das Herz wie in meinem ganzen Leben noch nicht. Mein Vater tat gar nichts, so als würde es ihm nichts angehen. Meine ganze Familie stand auf der Seite eines Mannes den sie kaum kannten. Sie wurden gemein zu mir es verschlimmerte sich immer mehr und mehr. Solange bis ich mich genauso hasste wie sie. Daraufhin tat ich dinge auf die ich nicht gerade stolz bin, aber ich wollte leiden mich verletzen und noch mehr leiden. Dabei hoffte ich immer das das nächste Auto das vorbei auf der Straße fährt mich überfahren würde, oder das der nächste der an mir vorbeiläuft mich ersticht oder erschlägt, denn was war das Leben denn schon wert was war ich denn schon wert, ich war in dem Glauben kein Recht auf Leben oder Liebe zu haben, denn alle machten mir klar das es meine Schuld sei immer wieder sagte meine Mutter zu mir es ist deine Schuld weil du nicht gleich was gesagt hast. Sogar heute noch fünf Jahre später zerfrisst diese Geschichte mein Herz. Mitlerweile bin ich aus meinen Elternhaus ausgezogen und habe so gut wie keinen Kontakt zu meiner Familie, obwohl ich sie sehr liebe. Manchmal muss ich immer noch weinen wenn ich daran denke was meine Familie mir angetan haben. Meine Mutter fragte mich einmal wieso ich meine große Schwester nicht mehr sehen wolle, ich sagte zu ihr du weißt doch weshalb, darauf antwortete sie mir sie habe doch gar nichts getan. Aber das stimmt nicht mag sein das laut mancher Meinungen ihr Freund etwas viel schlimmeres getan hat ja es war schlimm, aber er ist mir egal, aber das meine Familie mir kein Glauben schenkt und mich deshalb durch die Hölle haben gehen lassen ist für mich schlimmer als das was der Typ mir angetan hat, denn ich liebe meine Familie und sie Brechen mir Heute noch das Herz. Ich habe nicht den Mut es meiner großen Schwester ins Gesicht zu sagen also mache ich es hier. Ich liebe dich sehr und bewundere dich mein Lebenlang beneidete ich dich wollte so sein wie du, doch immer zu warst du nur gemein zu mir oder hast mich ignoriert es tut mir leid das ich dinge getan habe die ich nicht hätte tun dürfen, aber ich wollte doch nur deine aufmerksamkeit. Ich wollte deine Freundin sein und das was dein Freund mir angetan hat ist nicht gelogen, vieleicht wenn du es hier ließt beginnst du endlich mir zu glauben, aber ich werde niemals damit beginnen dir zu verzeihen du hast mein Leben zerstört und trotzdem hab ich dich sehr Lieb. Auch meiner Mutter würde ich gerne was sagen. Mami ich wünschte du hättest mich so geliebt wie all meine anderen Geschwister und mehr Zeit für mich gehabt, oder wenigstens mal offen mit mir gesprochen. Es tut mir leid das ich dir so viel schwierigkeiten bereitet habe aber wie sonst hätte ich denn deine aufmerksamkeit erlangen sollen oder das du mir mal zuhörst was du nie getan hast. Aber das was der Freund von ihr getan hat Liebe Mami war und ist keine Lüge vieleicht glaubst du mir jetzt auch. Du hast mir das Herz gebrochen auf eine Art und Weise die nicht wieder gut zu machen ist. Es tut mir leid das es mir nicht möglich war dich dazu zu zu bringen, das du mich liebst. Als Kind fühlte ich mich oft fehl am Platz und ungewollt ich wollte mich immer in Luft auflösen, weil ich keine Belastung für dich sein wollte manchmal wünschte ich mir es wäre gelungen. Du hast mal zu mir gesagt das du mich wenigstens nicht verstoßen oder zur adoption freigegeben hast. Hättest du es doch nur getan dann wäre all das nicht geschehen ich hab dich unheimlich lieb.

 

Das war meine Geschichte ich erzählte sie euch weil ich eure wissen will, ich will ein Buch über diese ungerechtigkeit schreiben. Nur will ich nicht nur meine Geschichte erzählen sondern auch eure natürlich müsst ihr mir keine Namen nennen ich nenne meinen ja auch nicht. Ich will das die Welt die wahrheit erfährt, meinen peinigern zeigen das ich nicht schweigend vor schmerz zergehe und ich will verhindern das  andere Kinder, Jugendliche, Erwachsene so etwas erleben. Andere Mütter, Väter, Geschwister, Verwandte müssen lernen zu zuhören und aufmerksam zu sein.

 

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr, all die die diese Geschichte lesen mir ihre erzählen und mit mir ihren Schmerz teilen so wie ich ihn mit euch geteilt habe.

 

Ich bedanke mich schon mal für eure Beiträge.


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